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Bereits kurz nach dem Beschluss
der Schulverbandsversammlung Großhansdorf, den Hauptschulzweig
zum 1.8.2008 zu schließen, gab es bei der FDP wütende Anrufe
betroffener Eltern: Sie waren von der Schließungsabsicht nicht
informiert worden. So erscheint der auf der Sitzung beklagte
fehlende Protest der Betroffenen als blanker Hohn.
Bei der Veranstaltung mit dem bildungspolitischen Sprecher der
FDP-Landtagsfraktion Dr. Ekkehard Klug am 8. Juni 2006 kamen in
Anwesenheit von betroffenen Eltern und Schülern weitere
Ungereimtheiten zu Tage:
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Die nach dem
Schulgesetz §92 Absatz 2 Ziffer 3 erforderliche Anhörung der
Schulkonferenz wird voraussichtlich erst am 4. Juli 2006
erfolgen.
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Aus dem Einzugsbereich der
Großhansdorfer Hauptschule gab es mindestens 5 Anmeldungen in
Trittau und Ahrensburg - eine Größenordnung, die auch in den
vergangenen Jahren an der Tagesordnung war.
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Ob Schrägversetzungen nach dem
neuen Schulgesetz nach der Orientierungsstufe wirklich nicht
mehr stattfinden werden, ist keineswegs so sicher, wie es in der
Versammlung behauptet wurde.
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Das Schließen einer Hauptschule
ohne die Chance auf einen Abschluss für alle vorhandenen
Jahrgänge dürfte ein Novum in Schleswig-Holstein sein.
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Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
sind die Schulen in Ahrensburg und Trittau insbesondere von
Hoisdorf und Siek aus nur schwer erreichbar.
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"Dieser Beschluss wurde durch das
Verschweigen entscheidungsrelevanter Fakten einseitig
beeinflusst und muss rückgängig gemacht werden" fordern die
liberalen Schulverbandsvertreter Ekkehard Heinbockel und
Hans-Karl Limberg. |
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Zwischen Schulverbandsvorsteher Janhinnerk Voß und
Schulverbandsvertreter Hans-Karl Limberg hat es am 15. Juni 2006
ein Gespräch gegeben. Bedauerlicherweise lassen auch die nach diesem Gespräch
erschienen Artikel befürchten, dass
diese Stellungnahmen zu einem irreführenden
Eindruck in der Öffentlichkeit führen können.
Deshalb folgender
Offener Brief zum
Thema „Schließung Hauptschulzweig“.
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