Bezirksverband Großhansdorf-Hoisdorf-Siek
Alle
Schulverbandsvertreter aus Großhansdorf und Hoisdorf haben sich
geweigert einer Resolution für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule
in Großhansdorf (s. unten) zuzustimmen. Für den Sieker
Schulverbandsvertreter Ekkehard Heinbockel (FDP) ein Indiz dafür, dass
die Befürworter einer Gemeinschaftsschule aus diesen Orten bereit sind,
sich dem CDU-Diktat aus Großhansdorf zu unterwerfen, nur um den
Schulverband zu erhalten.
„Die Großhansdorfer CDU wird mit ihrer absoluten Mehrheit in der
Gemeindevertretung durchsetzen, dass die neu zu verhandelnden
Vereinbarungen zum Schulverband eine Regionalschule festschreiben“ zeigt
sich auch der FDP-Gemeindevertreter Hans-Karl Limberg überzeugt. Die
Einlassung „Natürlich kann ich sagen, meine Kinder sind durch, lass doch
der nächsten Generation den möglichen Schaden, aber ist das die Aufgabe
eines Politikers?“ (Bürgervorsteher Uwe Eichelberg in „Wir in
Großhansdorf“, Mai 2007) lässt nach Meinung der Liberalen befürchten,
dass die „Großelterngeneration“ der CDU nicht bereit ist, in dieser
Frage den Eltern die ihnen gesetzlich und moralisch zustehende alleinige
Verantwortung für ihre Kinder zu überlassen. |
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v.l.n.r. Hergen Tantzen
(Hoisdorf, Vorstand Bezirksverband), Anita Klahn (Kreisvorsitzende) und
Gäste |
| Aufgrund dieser
Situation startete der FDP-Bezirksverband Großhansdorf-Hoisdorf-Siek
auf seinem Sommerfest die Kampagne „Bürgerwille statt Parteidiktat“.
Mit Aufklebern können Bürgerinnen und Bürger der drei betroffenen
Gemeinden öffentlich ihre Forderung auf Einrichtung einer
Gemeinschaftsschule in Großhansdorf unterstreichen. |
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Beantragte Resolution auf der
Schulverbandsversammlung am 7. Juni 2007:
„Die Schulverbandsversammlung des Schulverbandes Großhansdorf, Hoisdorf
und Siek spricht sich für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule am
Standort der Friedrich-Junge-Realschule aus.“
Abstimmung: keine Stimme aus Großhansdorf,
keine Stimme aus Hoisdorf, 2
Stimmen aus Siek. |