Kreistagskandidatin Wahlkreis 18 (Amt Siek)

Hedda Bluschke-Krüger

52 Jahre
verheiratet
3 Kinder

Wer bin ich?
Meine Kindheit habe ich in Nordfriesland verbracht. Nach den Studiengängen der Pädagogik, Wirtschaft/Politik und Rechtswissenschaft habe ich neben meiner ehrenamtlichen Tätigkeit unter anderem im Qualitätsmanagement gearbeitet.

Wie kam ich zur FDP?
1990 bin ich in die FDP eingetreten, weil ich fand, dass aktive Teilnahme an der Politik der beste Weg zu positiven Veränderungen in der Gesellschaft sei.

Was möchte ich erreichen?
Für die Wahl zum Stormarner Kreistag trete ich wieder an, weil ich besonders in den Bereichen Wirtschaft  und Umwelt Veränderungen erreichen möchte. Veränderungen, die darauf gerichtet sind, die Stormarner Bürgerinnen und Bürger von unnötigen Vorschriften und Kosten zu entlasten, Bildung zu fördern, Arbeitsplätze zu sichern und die bürgernahe Verwaltung zu fördern.

Vernunft vor Aktionismus
beim Klimaschutz

Der Stormarner Kreistag hat beschlossen, den Klimaschutz ausschussübergreifend zu behandeln. Dazu tagt in Zukunft eine Arbeitsgruppe. Das an sich klingt vernünftig, weil hier Vernetzung betrieben wird.
Anders Land und Bund: Sie schmeißen vollmundige Ankündigungen zum Klimaschutz unter die Bevölkerung, offensichtlich ohne Sachverstand wie die Beispiele der gescheiterten Einführung von Russfiltern oder Biosprit anschaulich zeigen.
Resultat: Allgemeine Verunsicherung und Verlust von Glaubwürdigkeit. Immer wieder „beglücken“ uns Umweltminister mit Gesetzen, die mit heißer Nadel gestrickt wurden und deren Folgen wir heute noch ausbaden so wie Trittins Flaschenpfand. Auch scheinen sie völlig unbehelligt Umweltschutz nicht als eine Aufgabe für ihre eigenen Belange zu betrachten. Da kommt die Frage auf, was können wir als Kreispolitiker überhaupt in Sachen Umweltpolitik bewirken, denn Umweltschutz kann nicht an der Kreisgrenze halt machen. Gerade beim Klimaschutz werden Kompetenz und Weitsicht gern durch Aktionismus ersetzt, weil niemand alle Einzelheiten der komplexen Zusammenhänge kennt.
Bürgerinnen und Bürger werden massiv zum Energiesparen und zu Investitionen in den Umweltschutz aufgefordert und gleichzeitig mit Preiserhöhungen „belohnt“. Hier sollte man zunächst dem FDP Vorschlag folgen, für die Grundsicherung mit notwenigen Energien die Steuern zu senken. Der Staat ist hier gefordert, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen. So werden wir im Kreis beim Klimaschutz kleine Brötchen backen müssen und uns auf das besinnen, was vor Ort praktikabel ist, z. B. sinnvolle Ampelschaltungen, um Staus zu vermeiden oder eine bessere Planung von Baustellen.
Es sei denn, es werden wieder Begehrlichkeiten geweckt, die aufgrund von EU geförderter Projekte entstehen könnten. Dann heißt es vermutlich wieder: Ran an die Töpfe und Vernunft ade.