
Hedda
Bluschke-Krüger
52 Jahre
verheiratet
3 Kinder
Wer bin ich?
Meine Kindheit habe ich in Nordfriesland verbracht.
Nach den Studiengängen der Pädagogik,
Wirtschaft/Politik und Rechtswissenschaft habe ich
neben meiner ehrenamtlichen Tätigkeit unter anderem im
Qualitätsmanagement gearbeitet.
Wie kam ich zur FDP?
1990 bin ich in die FDP eingetreten, weil ich fand,
dass aktive Teilnahme an der Politik der beste Weg zu
positiven Veränderungen in der Gesellschaft sei.
Was möchte ich erreichen?
Für die Wahl zum Stormarner Kreistag trete ich wieder
an, weil ich besonders in den Bereichen Wirtschaft
und Umwelt Veränderungen erreichen möchte.
Veränderungen, die darauf gerichtet sind, die
Stormarner Bürgerinnen und Bürger von unnötigen
Vorschriften und Kosten zu entlasten, Bildung zu
fördern, Arbeitsplätze zu sichern und die bürgernahe
Verwaltung zu fördern. |
Vernunft vor Aktionismus
beim Klimaschutz
Der Stormarner Kreistag hat beschlossen, den
Klimaschutz ausschussübergreifend zu behandeln. Dazu
tagt in Zukunft eine Arbeitsgruppe. Das an sich klingt
vernünftig, weil hier Vernetzung betrieben wird.
Anders Land und Bund:
Sie schmeißen vollmundige Ankündigungen zum
Klimaschutz unter die Bevölkerung, offensichtlich ohne
Sachverstand wie die Beispiele der gescheiterten
Einführung von Russfiltern oder Biosprit anschaulich
zeigen.
Resultat: Allgemeine
Verunsicherung und Verlust von Glaubwürdigkeit. Immer
wieder „beglücken“ uns Umweltminister mit Gesetzen,
die mit heißer Nadel gestrickt wurden und deren Folgen
wir heute noch ausbaden so wie Trittins Flaschenpfand.
Auch scheinen sie völlig unbehelligt Umweltschutz
nicht als eine Aufgabe für ihre eigenen Belange zu
betrachten. Da kommt die Frage auf, was können wir als
Kreispolitiker überhaupt in Sachen Umweltpolitik
bewirken, denn Umweltschutz kann nicht an der
Kreisgrenze halt machen. Gerade beim Klimaschutz
werden Kompetenz und Weitsicht gern durch Aktionismus
ersetzt, weil niemand alle Einzelheiten der komplexen
Zusammenhänge kennt.
Bürgerinnen und Bürger
werden massiv zum Energiesparen und zu Investitionen
in den Umweltschutz aufgefordert und gleichzeitig mit
Preiserhöhungen „belohnt“. Hier sollte man zunächst
dem FDP Vorschlag folgen, für die Grundsicherung mit
notwenigen Energien die Steuern zu senken. Der Staat
ist hier gefordert, seine Bürgerinnen und Bürger zu
schützen. So werden wir im Kreis beim Klimaschutz
kleine Brötchen backen müssen und uns auf das
besinnen, was vor Ort praktikabel ist, z. B. sinnvolle
Ampelschaltungen, um Staus zu vermeiden oder eine
bessere Planung von Baustellen.
Es sei denn, es werden wieder Begehrlichkeiten
geweckt, die aufgrund von EU geförderter Projekte
entstehen könnten. Dann heißt es vermutlich wieder:
Ran an die Töpfe und Vernunft ade. |