Wahlkreise
Kandidaten
Programm 2013 - 2018
 
  Liebe Bürgerinnen und Bürger von Großhansdorf,
 
durch die Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse in der Großhansdorfer Gemeinde-vertretung bei der letzten Kommunalwahl haben Sie als Wählerinnen und Wähler die Grundlage für ein ausgewogeneres Kräfteverhältnis in der Gemeindevertretung gelegt.
 
Die erfreulich angestiegene Zahl junger Familien und deutlich verbesserte Voraussetzungen für ältere Menschen, im gewohnten Wohnumfeld zu verbleiben, sind begrüßenswerte Fortschritte für alle Bürger der Gemeinde. Wie sorgfältig und umsichtig die Gemeindevertretung diese und weitere Entwicklungen in den nächsten Jahren politisch begleitet, entscheiden Sie mit Ihrer Wahl am 26. Mai.
 
Gemeindefinanzen
Kinderbetreuung
Schulzentrum
Wohn- und Rehabilitationsstätte Haus am Eilberg
Gemeindestraßen
Wanderwegenetz und Landschaftspflege
Infrastruktur Schmalenbeck
- Erweiterung Ärztehaus
- Verbesserung Einkaufsmöglichkeiten / P & R Stellplätze
- Parkhotel Manhagen
Gemeindefinanzen
   
Trotz Erhöhung der Gemeindesteuern um fast 14% im Jahr 2010 hat sich die Verschuldung der Gemeinde seit 2009 verdreifacht. Die Ursache für diese Entwicklung liegt im Wesentlichen in den notwendigen Aufwendungen für Kinderbetreuung und Schulen.
 
Der Spagat zwischen für in Zukunft erforderlichen Investitionen und einem ausgeglichenen Gemeindehaushalt wird sich nur mit schmerzlichen Kompromissen auf der Einnahme- und der Ausgabeseite bewältigen lassen.
 
700.000,-- € wurden für den Kauf der Grenzeckkoppel ausgegeben. Mit den installierten Solarmodulen aus Fernost wurde den Geldgebern eine auf 20 Jahre abgesicherte erhebliche Rendite zu Lasten der Stromkunden ermöglicht. Dieses Geld steht nunmehr für künftige unumgängliche Investitionen nicht mehr zur Verfügung. Aus diesen Gründen hat die FDP-Fraktion dieses Projekt als einzige Partei abgelehnt.
Kinderbetreuung
   
In der Tagesstätte Haberkamp wird eine Krippengruppe zu einer Kindergartengruppe umgebaut. Neben dem Kindergarten Wöhrendamm wird ein Gebäude für zwei Krippengruppen mit der Option auf den Anbau einer weiteren Gruppe errichtet.
Selbst mit den zusätzlichen Angeboten in der Tagespflege und der LungenClinic kann der voraussichtlich weiterhin entstehende Bedarf nicht zufriedenstellend abgedeckt werden.
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Die FDP setzt sich deshalb für zeitnah umsetzbare Alternativen im Hinblick auf Standort (z. B. Kortenkamp) und Träger (z. B. DRK, AWO) ein.
Schulzentrum
 
 
 
Bereits heute haben wir hier eine beengte Raumsituation. Ohne Rücksicht auf die örtlichen Gegebenheiten hat man die Schulentwicklungsplanung des Landes, ungeachtet der Warnungen durch die beiden FDP-Schulverbandsvertreter, zur Grundlage der Raumplanung gemacht. Statt eine bereits vorliegende nachhaltige Lösung zu realisieren, wurden vier zwingend notwendige Klassenräume nur durch Umbaumaßnahmen und die Anschaffung eines Containers für das Emil-von-Behring-Gymnasium zur Verfügung gestellt.
Mit dem Umbau des Studios 203 für die Friedrich-Junge-Schule und weiteren Umbauten im Schulgebäude wurden zwei weitere Klassenräume geschaffen und zudem auf den ursprünglich geplanten Abbau des alten Containers verzichtet. Container Friedrich-Junge-Schule
Wegen der unrealistischen Erwartung sinkenden Raumbedarfs wurde mit einem teuren Provisorium zwar Zeit gewonnen aber unnötig Geld verschwendet.
 
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Die FDP setzt sich für eine zukunftsfähige Raumplanung ein, um die Schulen auch im Hinblick auf die gesetzlich vorgeschriebene Inklusion vorzubereiten.
Wohn- und Rehabilitationsstätte Haus am Eilberg
   
Haus am Eilberg
In den nächsten Jahren wird das parkartige Gelände der bisherigen Reha-Stätte mit seinen bemerkenswerten Gebäuden im Jugendstil voraussichtlich überplant werden.
 
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Die FDP setzt sich für eine moderate Bebauung in der Nähe zum Eilbergweg ein. Eine Zerstörung des parkartigen Geländes lehnen wir entschieden ab. Die vorhandenen stilprägenden Gebäude sollten unter Denkmalschutz gestellt und in die Überplanung des Geländes integriert werden.
Gemeindestraßen
   
Die beiden letzten Winter haben in erschreckender Weise den teilweise schlechten Zustand einiger Gemeindestraßen sichtbar gemacht. Die Schäden scheinen teilweise bis in den Untergrund zu reichen.
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Die FDP setzt sich für eine an Prioritäten ausgerichtete Sanierung des gemeindlichen Straßennetzes ein.
Wanderwegenetz und Landschaftspflege
   
Das Gemeindegebiet ist an verschiedenen Stellen mit einem Netz an Wanderwegen durchzogen, das in weiten Teilen verknüpft ist. Im nordöstlichen Bereich des Gemeindeteils Großhansdorf fehlt dagegen eine entsprechende Verbindung von ca. 500 m zwischen dem oberen Teil des Rümelands und dem Apelsweg. Eine derartige Verbindung in Form eines Trampelpfades erscheint unter ökologischen Gesichtspunkten an der von der FDP vorgesehenen Stelle unproblematisch.
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Die FDP setzt sich deshalb für eine entsprechende Abrundung des Wanderwegenetzes ein. Für die gemeindeeigenen Flächen außerhalb der Baugebiete sollte ein mittelfristiger Pflegeplan entwickelt werden, an dessen Erarbeitung interessierte Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden sollten.
Infrastruktur Schmalenbeck
 
 
Erweiterung Ärztehaus
 
Die mit dem Städtebaulichen Vertrag verbundenen Nutzungseinschränkungen dürften für das vorläufige Scheitern dieses Projektes zumindest mitverantwortlich sein. Dadurch wurde eine Erweiterung des Facharztangebotes (u. a. Augenarzt) an zentraler Stelle zumindest verschoben. Baulücke für Erweiterung Ärztezentrum
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Die FDP setzt sich weiter für den Verzicht auf Nutzungs-einschränkungen  im Erdgeschossbereich des Bauvorhabens ein und unterstützt die Realisierung mit Nachdruck.
 
Verbesserung Einkaufsmöglichkeiten / P & R Stellplätze
 
 
P & R / Penny Schmalenbeck
 
Die Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe des U-Bahnhofs Schmalenbeck sind extrem unbefriedigend. Die Ansiedlung großflächigen Einzelhandels ist wünschenswert.
Eine Verbesserung des Angebotes an P & R Stellplätzen am U-Bahnhof Schmalenbeck ist erforderlich. Lösungen wie z. B. Parkpaletten, Tief- oder Hochgaragen sind zu prüfen.
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Die FDP setzt sich für eine Änderung des Bebauungsplans ein, um die Voraussetzungen für großflächige und vielfältige Einzelhandelsangebote und Möglichkeiten zur Erweiterung der P & R Fläche zu schaffen.
 
 
Parkhotel Manhagen
 
 
In jahrelangen Diskussionen um die Errichtung eines Hotel- und Restaurantbetriebes im Park Manhagen hat sich gezeigt, dass sich nur durch die Sicherheit eines Bebauungsplanes Interessenten für dieses Projekt gewinnen lassen.
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Die FDP setzt sich deshalb für einen Bebauungsplan auf der Basis der vorhandenen Gestaltungsvorschläge des vom Kreis Stormarn beauftragten Landschaftsplaners ein.

 

 

 

 

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